Mensch – Gesundheit – Naturheilkunde - diese 3 Worte umfassen das bewußt weit gesteckte Betätigungsfeld der Hellmut-Fölster-Stiftung, einer staatliche anerkannten, gemeinnützigen Einrichtung mit Sitz in München. Im Dezember 2007 wurde sie gegründet und nach einer Phase des internen Etablierens begannen im Jahr 2009 die ersten Aktivitäten.
Wie funktioniert die Stiftung?
Stiftungsvorstand-Mitglieder sind Hellmut Fölster und Astrid Grüner. Der Stiftungsrat, der kontrollierende Funktionen hat, setzt sich zusammen aus Lucie Kanis, Britta Keller, Dr. phil. Dagmar Hemm und Andreas Noll. Ende 2010 wurde ein Kuratorium mit beratender Funktion ins Leben gerufen, dem Dr. med. Sigrid Flade und Roland de la Rosée angehören.
Die Mitarbeit bei den Projekten der Stiftung ist rein ehrenamtlich. Anfallende Verwaltungskosten werden aus privaten Mitteln bereitgestellt.
Der Stiftungsgründer
Hellmut Fölster kam zunächst durch seine, 2005 verstorbene Frau, in Kontakt mit der Naturheilkunde. Marlies Fölster, geb. Braun, Apothekerin von Beruf hatte sich aufgrund ihrer Krebserkrankung intensiv mit der Schulmedizin und der Naturheilkunde beschäftigt und Sinn und Nutzen der naturnahen Behandlungsmethoden an sich erfahren. Sie konnte ihre Erstdiagnose circa zwei Jahrzehnte überleben. Diese und weitere positive Erfahrungen mit der Naturheilkunde waren für Hellmut Fölster wegweisende Impulse und erweckte in ihm den Wunsch, Menschen zu unterstützen, die Unterstützung benötigen. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin, Astrid Grüner, Heilpraktikerin, hat er seinen Wunsch umgesetzt und 2007 die Stiftung gegründet.
Woher nimmt die Stiftung die Mittel für die Förderprojekte?
Bei der Gründung der Stiftung hat Hellmut Fölster aus seinem Privatvermögen das Stiftungsstammkapital bereitgestellt, welches laut Satzung unantastbar ist und erhalten werden muß. Die aus dem Kapital anfallenden Erträge stehen der Stiftung zur Finanzierung ihrer Aktivitäten zur Verfügung. Zur Zeit sind diese aufgrund der schwierigen Finanzmarktlage gering. Deshalb ist die Stiftung vermehrt auf Spenden angewiesen, um möglichst vielen Menschen helfen zu können. Für jede Art Ihrer Unterstützung sind wir dankbar. Es gibt viel Möglichkeiten, unsere Arbeit zu unterstützen, zum Beispiel mit:
- einer Einzelspende
- einer projektbezogenen Spende
- der Übernahme einer Patenschaft
- einer Zeit-,Wissens- oder Sachspende
- oder einer Zustiftung
Wenn Sie sich mit Anregungen und Ideen einbringen möchten oder Fragen haben, wenden Sie sich an uns.
Wofür setzt sich die Stiftung ein?
Gesundheit - unser höchstes Gut - dieses Gut zu fördern, zu erhalten und zu schützen im Einklang mit der Natur, das ist unser Leitgedanke.
Direktförderung
Die Stiftung ist für Menschen da, die erkrankt sind und nicht über genügend Mittel verfügen, naturheikundliche Therapien und andere Maßnahmen oder Hilfsmittel selbst finanzieren zu können.
Was wurde bisher unterstützt?
Exemplarisch seien genannt:
- Übernahme der Kosten für medizinische Hilfsmittel, z.B. Brillen, Hörgeräte oder dringend benötigte Alltagsgegenstände.
- Kostenbeteiligung für alternative Krebstherapien im 3E-Zentrum in Buoch. 3E steht für die drei Säulen dieser Krebstherapie: Ernährung, Entgiftung und Energiearbeit, wobei die therapeutischen Schwerpunkte nicht im körperlichen, sondern im mentalen und energetischen Bereich liegen.
- Übernahme der Kosten für naturheilkundliche Medikamente & Therapien, insbesondere bei Krebserkrankungen.
- Unterstützung eines privaten Kinderheimes durch Übernahme der Kosten für Medikamente, Heizöl und einer Haushaltshilfe.
- Finanzierung der „Akupunktur-Sprechstunde“ - einer Einrichtung im Rahmen der Malteser-Migranten-Medizin, initiiert und geleitet von Andreas Noll. Bedürftigen wird hier kostenfrei geholfen.
- Kooperation mit dem „Peißenberger Gabentisch“ – Übernahme der Arzneimittelkosten für bedürftige Personen, die ehrenamtlich von einem ortsansässigen Heilpraktiker versorgt werden.
- ME/CFS Sonderprojekt: Unterstützung der Arbeit von Dr. med. Sigrid Flade und Roland de la Rosée durch Bereitstellung medizinischer Geräte.
Informationsarbeit
Die Stiftung bietet regelmäßig Vorträge für interessierte Laien und Fachleute an mit dem Ziel, die Vielfalt der naturheilkundlichen Therapieverfahren bekannt und zugänglich zu machen.
Zusammenstellung
2009 Organisation und Durchführung von 14 Vorträgen und Seminaren, Direktförderung von 4 Projekten
2010 Organisation und Durchführung von 10 Vorträgen und Seminaren, Direktförderung von 16 Projekten
2011 Organisation und Durchführung von 19 Vorträgen und Seminaren, Direktförderung von 16 Projekten
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