 Was ist orthomolekulare Medizin?Die orthomolekulare Medizin (griechisch ορθός, orthós, richtig; lateinisch molekular, Baustein) ist eine ursprünglich von Linus Pauling gegründete Methode der Substitution und hochdosierten Verwendung mit und von Mikronährstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen unabhängig davon, ob manifeste Mangelzustände vorliegen oder nicht.
Jede Krankheit oder Störung führt zu einem biochemischen Ungleichgewicht im Körper. Die orthomolekulare Medizin beschränkt sich heute nicht mehr auf die bloße Zufuhr von Vitaminen oder Mineralien. Bedingt durch die immer besseren, analytischen Möglichkeiten in der Labordiagnostik können nicht nur Mangelzustände offen gelegt werden, sondern auch Fehlsteuerungen in komplexen Stoffwechselabläufen erschlossen werden und bestimmte Produkte gezielt substituiert werden, z.B. Hormonvorstufen oder Aminosäuren und Enzyme. Die orthomolekulare Medizin ist längst ein fester Bestandteil auch der schulmedizinisch-ganzheitlichen Bemühungen geworden.
Es gibt durchdachte, orthomolekulare Konzepte aus verschiedenen Komponenten, deren Zusammenspiel entscheidend ist und die bei bestimmten Erkrankungsbildern medizinisch nachweisbare Wirkungen erzielen können. Der ursprüngliche Vorwurf mangelnder Studienlage lässt sich heute nicht mehr halten.
Ein sehr gutes Beispiel bildet das Konzept des amerikanischen Wissenschaftlers Martin Pall, der erkannt hat, dass diversen chronischen und Multi-System- Erkrankungen einheitliche Vorgänge auf zellulärer Ebene und im Stoffwechsel zugrunde liegen. Dagegen hat Pall ein hochkomplexes und sehr durchdachtes Konzept entwickelt. Mehr Informationen darüber finden Sie auf der deutschsprachigen Webseite von Martin Pall
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