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Phytotherapie

Definition | Darreichungsformen und Heilmittel | Prinzip und Grundlagen |

   

Definition

Unter Phytotherapie (griechisch: Phyton = Pflanze) oder Pflanzenheilkunde versteht man die Anwendung von Heilpflanzen und natürlichen Präparaten gegen körperliche oder seelische Beschwerden.

Die Pflanzenheilkunde ist ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Medizin und Erfahrungsheilkunde. Auch spielt sie in medizinischen Systemen anderer Kulturen, wie zum Beispiel  in der Ayurveda-Medizin oder Traditionell Chinesischen Medizin eine große Rolle. Die westliche Phytotherapie entwickelte sich im Laufe der letzten Zeit zu einer wissenschaftlich fundierten Medizinrichtung, die von Ärzten, Heilpraktikern und Apothekern geschätzt und angewendet wird.

 

 

Foto: Melissa officinalis

 
 
   
  

Darreichungsformen und Heilmittel

In der Praxis werden Phytotherapeutika in Form von 6 verschiedenen Heilmitteln verwendet:

1. Tee

Tees werden nicht nur getrunken, sondern auch zum Spülen, Gurgeln oder für Waschungen verwendet.

2. Frischsaft

Säfte aus Pflanzenteilen werden frisch gepresst und eingenommen

3. Tinkturen

Hierbei handelt es sich um Extrakte oder Filtrate, die z.B.  in Alkoholauszügen dargereicht werden. Tinkturen kann man äußerlich anwenden.

4. Aufgüsse

Zur Inhalation von Kräuterextrakten verwendet

5. Wickel

Wickel werden mit einem Aufguss der entsprechenden Pflanze meist feucht aufgetragen.

6. Fertigarzneien

Hierzu zählen sowohl Tabletten, Kapseln, Salben, Pulver, Bäder oder sogar Ampullen zur intravenösen Verabreichung (z.B. Mistel in der Krebstherapie)

 
 
   

Prinzip und Grundlagen

 

 

Heliotropium foertherianum ("Octopus Bush")

Alle Pflanzen produzieren Stoffe, die in Wurzeln bis zu den Blättern und Blüten vorkommen. Je nach Vorkommen bestimmter Stoffe finden die entsprechenden Komponenten der Pflanzen Verwendung (z.B. bei Ingwer die Wurzel). Wenn diese Substanzen eine nachgewiesene Heilwirkung auf den Menschen haben, sowohl einzeln wie auch in Kombination, sind sie Wirkstoffe. Viele Wirkstoffe ergänzen sich in ihrer natürlichen Wirkung und somit erzielt die Gesamtwirkung oft größere Erfolge in der Behandlung als Einzelkomponenten. Da nicht jede Pflanze gleiche Mengen an Wirkstoffen enthält, sind die Hersteller durch den kontrollierten Anbau unter gleichen Bedingungen bemüht, entsprechende Mindestkonzentrationen und Standards zu schaffen, die eine gleichbleibende Qualität garantieren. Die als Heilmittel verwendeten Pflanzenteile bezeichnet man als Drogen. In der Homöopathie wird die oft schlechte oder gar toxische, aber auch gute Wirkung von bestimmten Pflanzen und Substanzen für das Ähnlichkeitsprinzip benutzt, d.h. man verdünnt die Substanz so weit, dass sie keinen Schaden mehr anrichten kann bzw. nur noch die Information wird geliefert, um damit die Selbstheilungskräfte des Körpers anzuregen.


Inhaltsstoffe von Heilpflanzen sind beispielsweise: Bitterstoffe, Ätherische Öle, Alkaloide, Gerbstoffe, Glykoside, Saponine und Schleimstoffe, die je nach Konzentration und Verbindung entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, schleimlösend, stärkend oder antioxidativ wirken können.

Inhaltsstoffe von Pflanzen sind immer mehr Gegenstand moderner Forschung. Hier ein Beispiel: Die Pflanze Heliotropium foertherianum, auch bekannt unter "Octopus Bush" wird traditionell im pazifischen Raum als Mittel gegen bestimmte Fischvergiftungen eingesetzt, die mit entzündlichen und neurologischen Komplikationen einhergehen. Der entscheidende Wirkstoff dabei ist eine bestimmte Rosmarinsäure-Verbindung, deren Hemmung von bestimmten Botenstoffen des Immunsystems und viele weitere Wirkungen Gegenstand wissenschaftlicher Studien sind, wie folgender Aufsatz zeigt.

http://ndt.oxfordjournals.org/content/15/8/1140.full.pdf+html

 

 
 
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